Die Geläute der protestantischen Kirchen in Haßloch sind ein hörbares Zeichen christlicher Präsenz in unserem Dorf. Mit ihrem Klang laden Sie Menschen in den Gottesdienst, laden ein zum Gebet und erinnern an ein christliches Leben.
Der Glockenverein will dazu beitragen, dass die Glocken in unseren Kirchen erhalten und renoviert werden können.

Sonntag, 3. Dezember 2017

Erstmals Ökumenisches Läuten aller Glocken

Erstmals Ökumenisches Läuten aller Glocken

Die beiden christlichen Kirchen in Haßloch haben übereinstimmend beschlossen, zukünftig bei gegebenen Anlässen gemeinsam samstagabends das Wochenende einzuläuten. Äußerer Anlass des „Ökumenischen Glockenläutens“ sind die jeweiligen Wochenschlussgottesdienste der beiden Konfessionen in der Luther- und in der Galluskirche, die beide regelmäßig um 18 Uhr anfangen. Mit Beginn des neuen Kirchenjahres am ersten Advent werden daher am Vorabend – also morgen, Samstag – ab 17.50 Uhr sämtliche derzeit in Haßloch läutbaren Glocken zusammen ertönen. Beginnen wird die kleinste Glocke bei der Pauluskirche, gefolgt von derjenigen von St. Gallus, dann dem Geläut der Lutherkirche und schließlich demjenigen der Christuskirche. Der Anfang dieser gemeinsamen Aktion wurde bewusst auf den Beginn des neuen Kirchenjahres gelegt, auch wenn an diesem Wochenende ausnahmsweise der übliche Schlussgottesdienst in der Lutherkirche entfällt, mit Rücksicht auf den um 19 Uhr in der Christuskirche stattfindenden Gottesdienst, bei dem die „Alten Kameraden“ des Musikvereins mitwirken.guh
Quelle
AusgabeDie Rheinpfalz Mittelhaardter Rundschau - Nr. 278
DatumFreitag, den 1. Dezember 2017
Seite18

Mittwoch, 19. Juli 2017

Glockenklang möge uns weiterhin erfreu'n

Der Hobbypoet  Rainer Kirmse  aus Altenburg   sendete uns mal ein paar Verse über die herrliche Glocke und ihre Hersteller.
Die jahrhundertealte Glockengiesserei möge auch in Zukunft den Menschen erhalten bleiben und der Glockenklang uns weiterhin erfreu'n.
dankenswerterweise dürfen wir sie hier abdrucken :                  
Glockengiesser
         Hitze und Staub ertragen
          Die Männer ohne klagen.
    Nur so kann die Glocke werden

Freitag, 19. Mai 2017

„Fest gemauert in der Erden steht die Form aus Lehm gebrannt…“ Friedrich Schiller 1799



Ausflug des Protestantischen Glockenvereins vom 19.05.2017

 Was stand der diesjährige Ausflug des Glockenvereins unter einem schlechten Stern. Nach monatelanger Trockenheit war erstmals für den ganzen Tag Starkregen angesagt. Und tatsächlich goss es, als sich der vollbesetzte Bus morgens am Pfalzplatz in Bewegung setzte. Auffällig gut war die Stimmung trotzdem. Nach kurzweiliger Fahrt pünktlich in Weißenburg angekommen, stieß die Stadtführerin hinzu um uns ihre sehenswerte Altstadt samt der ehemaligen Klosterkirche und der prot. Kirche St. Jean zu zeigen. Natürlich flossen auch Anekdoten ein, wie die über den aufmüpfigen Hans Trapp, der Stadt und Kloster dereinst überflutet hatte. Bei uns indes lies das Wasser von oben langsam nach.

Dienstag, 6. September 2016

Ausflug nach Herrenberg

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden
(Inschrift auf der Glocke Gloriosa der Stiftskirche Herrenberg)

Ausflug des Protestantischen Glockenvereins vom 04.06.2016
Foto Hajo Cörper


                                                                                                                                     Am Vortag hatte es noch wie aus Kübeln gegossen, weshalb sich besorgte Teilnehmer schon nach einem möglichen Alternativprogramm erkundigten. Wer konnte sich schon vorstellen, was Herrenberg sonst zu bieten hat, außer dieser Ausfahrt der Stau anfälligen Bodenseeautobahn? Und dann noch etwa bei Regen!!!  Am 04.06.2016 jedoch, pünktlich als der wohlgefüllte Bus morgens vom Pfalzplatz in Haßloch losfuhr, war es trocken.

Auf der Hinfahrt vertraten wir uns die Füße in den Ruinen des ehemals bedeu-tenden Benediktinerklosters Hirsau, das einst der cluniazensischen Reform-bewegung als früher Stützpunkt gedient hatte. Frau Müller, die Glocken-sachverständige, auf deren Idee auch dieser Ausflug fußte, übernahm dabei die Führung und brachte uns den architektonischen Aufbau des Klosters nahe.

Nach kurzer Weiterfahrt erreichten wir zur Mittagszeit unser eigentliches Ziel und nahmen in einem traditionsreichen Gasthof das Mittagessen ein. Dort lief es wie am Schnürchen. Und dann stieß Herr Dekan i. R. Eisenhardt zu uns. Sofort begann der, man mag es nicht glauben, nahezu 80 Jahre alte Herr, ein rhetorisches Feuerwerk, dem sich für die nächsten Stunden niemand zu entziehen vermochte. Wie ein professioneller Fremdenführer (der besseren Sorte wohlgemerkt!) zeigte er uns die am Fuß des Schönbuchs gelegene, überaus sehenswerte Altstadt. Die Sonne war längst herausgekommen.  Nicht schlecht staunten wir etwa beim Passieren eines Gässchens, das für allzu Beleibte ein unüberwindliches Hindernis bereitet hätte… Und über all dem ständig gegenwärtig die Stiftskirche, unser eigentliches Ausflugsziel. Die „Glucke vom Gäu“. Ihr Turm scheint um ein Vielfaches zu groß geraten. Doch dies ist der Not geschuldet.